Fairer Handel

Oikocredit und der Faire Handel teilen die gleichen Grundsätze und Ziele: sozial verantwortliches Wirtschaften, Förderung von besseren Lebensbedingungen und soziale und wirtschaftliche Entwicklung benachteiligter Regionen.

Deshalb unterstützen Oikocredit und ihre Anlegerinnen und Anleger den Fairen Handel seit über 30 Jahren. Heute ist Oikocredit einer der größten privaten Finanzierer des Fairen Handels. Wir finanzieren Erzeugerorganisationen und Fairhandels-Importeure, denn sie bieten benachteiligten Menschen eine bessere Zukunft.

Wachsendes Fairhandels-Portfolio

Immer mehr Oikocredit-Partner sind Fairtrade-zertifiziert. Ihre Produktions- und Handelsverfahren entsprechen also den Standards der World Fair Trade Organization, der Fairtrade Labelling Organization oder einer anderen internationalen Zertifizierungsstelle.

Ende 2012 erreichte das Oikocredit-Fairhandelsportfolio 58 Partnerorganisationen und ein Volumen von 35,6 Millionen Euro (Auszahlungen und Bewilligungen). Oikocredit unterstützt diese Partner mit Krediten, Kreditlinien, Kapitalbeteiligungen sowie Beratung und Schulungen. Mit den Krediten werden zum Beispiel Transport- und Lagerkapazitäten ausgebaut oder neue Produktionsanlagen eingerichtet.

Viele der Erzeugnisse unserer Fairhandelspartner werden auch in den Weltläden in Südtirol verkauft.

Fairer Handel – kurz erklärt

Der Faire Handel garantiert den Erzeugerinnen und Erzeugern in Entwicklungsländern angemessene Mindestpreise. Zudem können die Produktionsgenossenschaften mit den Mehreinnahmen aus dem Fairen Handel ihre Arbeitsbedingungen verbessern und soziale Projekte finanzieren. Dies können zum Beispiel der Bau von Trinkwasserbrunnen und Schulen, Umstellung auf biologischen Anbau oder subventionierte Arztbesuche sein. Mit dem Kauf fair gehandelter Waren können wir hierzulande die Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern beeinflussen.